Nachrichten vom 30.06.2016

Polizei sucht nach Zeugen

Eisenstange lag heute Mittag auf der HTS

Heute Nachmittag hat ein unbekanntes größeres Fahrzeug auf der HTS in Richtung Siegen zwischen Geisweid und Weidenau eine Eisenstange verloren. Mehrere Fahrzeuge, die anschließend über die Eisenstange fuhren, wurden dabei beschädigt. Nach ersten Einschätzungen liegt der Sachschaden bei mindestens 5000 Euro. Die Polizei bittet alle, die gesehen haben könnten, von welchem Fahrzeug die Eisenstange runter gefallen ist, sich zu melden.
 
 

Sorgenkind ist allerdings die Stahlindustrie

Ein Drittel der regionalen Unternehmen geht es gut

Ein Drittel der Unternehmen aus Siegen- Wittgenstein und Olpe geben an, dass sie sich momentan in einer guten wirtschaftlichen Lage befinden. Das zeigt die aktuelle Konjunkturumfrage der Industrie und Handelskammer Siegen. Vor allem dem Einzelhandel und dem Baugewerbe geht es gut. Zu kämpfen hat allerdings derzeit die Industrie, besonders im Bereich Stahl. Im Vergleich zu anderen Regionen in Nordrhein-Westfalen stehen wir aber trotzdem noch sehr gut dar, sagte IHK Präsident Felix Hensel gegenüber Radio Siegen.
 
 

Gemeinde Burbach warnt: weder ausfüllen noch unterschreiben

"Gewerbe-meldung.de" verschickt unseriöse Briefe

Im Raum Burbach kursieren zurzeit unseriöse Briefe einer Firma mit dem Namen Gewerbe-Meldung.de aus Leipzig. Empfänger des Schreibens werden darin aufgefordert, ein beigefügtes Formular auszufüllen, damit das Unternehmen in öffentlichen Datenbanken aufgefunden werden kann. Die Aufmachung des Briefes wirkt echt, ist es aber nicht, so Jochen Becker, Leiter des Fachbereichs Ordnung. Die Gemeinde Burbach distanziert sich von dem Schreiben und warnt jetzt alle Gewerbetreibenden davor, dieses Schreiben weder auszufüllen noch zu unterschreiben.
 
 

Für alle Altersklassen ist was dabei

Heimhof-Theater in Burbach stellt neues Programm vor

Das Heimhof Theater hat sein neues Spielzeit-Programm vorgestellt. Kommende Saison zeigt der Filmpalast wieder viele Klassiker, das Kindertheater kommt mit zwei Produktionen und viele Größen der Comedy- und Kabarettszene treten auf. Auch heimische Chöre werden auftreten – zum Beispiel das Ensemble Encantada und der Ghospelchor Niederdresselndorf. Nächstes Jahr locken unter anderem die „Wirtschaftswunder-Revue“ mit den Sweethearts, und ein Unpluggedkonzert der Gruppe „Hörgerät“.
 
 

Speditions- und Logistikunternehmen geprüft

Zoll deckte sechs Verstöße gegen den Mindestlohn auf

Der Zoll hat Speditions- und Logistikunternehmen in Siegen-Wittgenstein und Olpe genauer unter die Lupe genommen. Dabei sind neun Beamte zum Einsatz gekommen. Sie haben rund 150 Personen und 26 Mal Geschäftsunterlagen überprüft. Das Ergebnis: Arbeitergeber, die ihren Beschäftigten den Mindestlohn zahlen müssen, tun das in den meisten Fällen auch. Nur sechs Mal wurde ein Verstoß gegen den Mindestlohn festgestellt. Auch ansonsten hatten die Beamten bei uns wenig zu beanstanden. Die Kontrollen wurden letzte Woche bundesweit durchgeführt. Insgesamt wurden über 20.000 Personen überprüft, 46 Ermittlungsverfahren mussten eingeleitet werden.
 
 

So viele freie Stellen wie nie

Zahl der Arbeitslosen in der Region weiter niedrig

Die Zahl der Arbeitslosen in Siegen-Wittgenstein und Olpe bleibt weiterhin niedrig. Das meldet die Siegener Agentur für Arbeit. Demnach waren im Juni 11.329 Menschen in der Region ohne Job – das waren nur drei mehr als im Mai. Im Vergleich zum Juni 2015 steht die Region sogar noch besser da: Damals gab es 285 Arbeitslose mehr als jetzt. „Der Arbeitsmarkt zeigt sich von seiner besten Seite und der Bestand an freien Stellen steigt weiter“, so Agentur-Chefin Bettina Wolf. Besonders viele Jobs sind u.a. im Metall- und Maschinenbau, im Baugewerbe, im Einzelhandel und im Gastronomiegewerbe zu vergeben. Insgesamt warten mehr als 3000 Stellen in Siegen-Wittgenstein und Olpe darauf besetzt zu werden – laut Arbeitsagentur so viele wie nie.
 
 

Zeugen gesucht

Einbruch ins Pfarrheim in Irmgarteichen

Bei einem Einbruch in das katholische Pfarrheim in Irmgarteichen ist in der Nacht zu Mittwoch ein Schaden von mehreren tausend Euro entstanden. Laut Polizei drangen die noch unbekannten Täter in das Haus in der Glockenstraße ein und klauten Bargeld. Außerdem richteten sie massiven Sachschaden an. Wer am Dienstagabend oder in der Nacht zu Mittwoch am oder um das Pfarrheim herum etwas Verdächtiges beobachtet hat, möchte sich bei der Polizei melden.
 
 

Orchester hat aber Lösung gefunden

Die Instrumente der Philharmonie dürfen nicht in die Schweiz einreisen

Das hatte sich die Philharmonie Südwestfalen sicher anders vorgestellt: Im August will das Orchester auf einem Open-Air-Festival in der Schweiz spielen. Allerdings gibt es jetzt Probleme mit den Instrumenten, denn in einigen ist Elfenbein enthalten. Das darf man aber in die Schweiz nicht einführen. Insgesamt 15 Instrumente der Philharmonie Südwestfalen besitzen ein Blättchen aus Elfenbein. Das müsste normal jetzt vor der Einreise entfernt werden. Die Musiker befürchten aber, dass ihre Instrumente dadurch beschädigt werden. Nun gibt es eine Lösung: Da die Musiker ihr Hotel auf deutscher Seite haben, wollen sie sich für die Auftritte in der Schweiz Instrumente ohne Elfenbein ausleihen.
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Rat stimmt gegen Schulverbund-Idee

Siegener Grundschullandschaft bleibt wie sie ist

In der Siegener Grundschullandschaft bleibt – zumindest vorerst – alles beim Alten. Der Rat hat sich gestern Abend einstimmig dagegen entschieden, verschiedene Schulen in Verbünden zusammen zu fassen. Betroffen gewesen wären die Grundschulen Eisern und Eiserfeld, die Nordschule und die Giersberg-Schule sowie die Friedrich-Flender- und die Jung-Stilling-Schule. Viele Eltern hatten gegen die Pläne der Stadtverwaltung protestiert und auch die Schulkonferenzen stimmten dagegen. Gestern Abend nun auch die endgültige Ansage aus der Politik: Die Schulen sollen alle komplett erhalten bleiben.
 
 

Titel wird sich wohl nicht ändern

Präses oder Bischof - das war hier die Frage

Was ein Bischof ist, wissen die meisten – bei dem Wort Präses schütteln viele allerdings verständnislos den Kopf. Dass es sich auch dabei um ein Kirchenamt handelt und sogar um das höchste, das unsere evangelische Landeskirche zu besetzen hat, ist längst nicht jedem klar. Deshalb hat die Synode des evangelischen Kirchenkreises Siegen gestern darüber diskutiert, ob es nicht besser und einfacher wäre, den Titel Präses in Bischof zu ändern. Es wäre ein absolutes Novum gewesen – und es wird wohl ausbleiben. Die Synode hat in Wilgersdorf gestern gegen eine solche Umbenennung gestimmt. Nun wird es im Herbst an der Landessynode sein, endgültig darüber zu entscheiden. Die westfälische Landeskirche ist eine von nur zweien in Deutschland, die ihr Oberhaupt Präses nennt, außer ihr tut das nur die Rheinländische Landeskirche. Sonst heißt das Oberhaupt Landesbischof.
 
 

Es geht um 1,3 Millionen Euro

Emmaburg: Handwerker reichen noch diese Woche Klage ein

Wie geht es weiter mit der Emmaburg in Bad Laasphe? Diese Frage kann derzeit wohl niemand beantworten. Eigentlich sollte in der früheren Klinik im Sommer ein Pflegeheim eröffnen. Hinter dem ganzen Projekt stand eine Investorin aus Kasachstan. Dann der Schock: Die Emmaburg Service GmbH stellte den Geschäftsbetrieb ein, den Mitarbeitern wurde gekündigt. Heimischen Handwerksbetrieben blieb die Investorin 1,3 Millionen Euro schuldig. Sie ließ Fristen verstreichen, das Geld wurde nicht bezahlt. Die Handwerker nahmen sich gemeinsam einen Anwalt, Olaf Plum aus Bad Laasphe. Der wird noch in dieser Woche Klage einreichen, das hat er gestern gegenüber Radio Siegen bestätigt. Seit dem 21. Juni habe es keinen Kontakt zur Gegenseite gegeben, Anfragen blieben unbeantwortet, die Stimmung sei verhärtet. Mit einer schnellen Abwicklung rechnet Plum aber nicht: „Das wird ewig dauern“ sagte er.
 
 

Neuausrichtung für kommendes Jahr geplant

Siegener Weihnachtsmarkt doch nicht am Unteren Schloss

Noch knapp ein halbes Jahr, dann ist schon wieder Weihnachten. Grund genug, langsam die Planung für den diesjährigen Weihnachtsmarkt in Siegen konkret zu machen – und leicht war das in diesem Jahr nicht. Wo soll der Markt stattfinden, wo nicht, wer macht mit und wer ist der Veranstalter? Über diese Fragen wurde in den letzten Wochen viel diskutiert, Ideen entworfen, wieder verworfen, Entscheidungen getroffen und wieder revidiert. Nun ist die Marschrichtung seit gestern Abend aber klar: Der Weihnachtsmarkt wird nicht am Unteren Schloss stattfinden. Das hat der Rat in nicht öffentlicher Sitzung beschlossen. Stattdessen soll es ein Marktgeschehen wie im letzten Jahr geben: Am Bahnhof, in der Bahnhofstraße bis in die Kölner Straße. Zusätzlich wird es das „Weihnachtsdorf unterm Krönchen“ in der Fißmer-Anlage an der Nikolaikirche geben. Für 2017 soll das Konzept dann komplett überarbeitet und der Markt neu ausgerichtet werden.
 
 

Ursache noch unklar

Haus in Buschhütten brennt fast völlig ab

In Buschhütten ist ein Haus fast völlig abgebrannt. Gestern früh hatte die 75-jährige Bewohnerin des Einfamilienhauses plötzlich einen lauten Knall im Badezimmer gehört, kurz darauf brannte es. Die Flammen schlugen schnell meterhoch aus den Fenstern. Obwohl die Feuerwehr rasch zur Stelle war, konnte sie das Haus nicht mehr retten. Der Dachstuhl ist völlig ausgebrannt und auch die erste Etage ist nicht mehr bewohnbar. Die Ruine in der Straße „Zum Küchenwald“ ist einsturzgefährdet und darf aktuell nicht betreten werden. Die Löscharbeiten dauerten gestern bis in den Nachmittag hinein an. Der Sachschaden liegt im sechsstelligen Bereich. Warum es brannte, ist noch nicht klar. Die Seniorin wurde mit einer Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Ihr Ehemann war zum Zeitpunkt des Feuers nicht zuhause. Umstehende Häuser wurden nicht beschädigt.
 
 
Am Abend
mit Ingo van den Wynbergh
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