Nachrichten vom 27.07.2016

Werbesprüche auf neuer Stufenanlage in Siegen

Spezialfirma konnte letzte Farbspuren beseitigen

Die rote Farbe auf der neuen Stufenanlage am Siegufer in Siegen ist nun komplett entfernt. Das hat die Stadtverwaltung auf Anfrage von Radio Siegen mitgeteilt. Nach Angaben der Stadtreinigung konnte eine Firma aus Drolshagen, die auf die Reinigung von Oberflächen spezialisiert ist, auch die letzten Farbschatten entfernen. Es müssen keine Stufen ausgetauscht werden. Mitarbeiter einer Gaststätte hatten vor knapp drei Wochen mit roter Farbe an drei Stellen Werbesprüche auf den Stufen hinterlassen. Die Stadt Siegen erstattete Strafanzeige.
 
 

Pilz und Nagekäfer richten in Burbach großen Schaden an

Fachwerkfassade der "Alten Vogtei" muss saniert werden

Die „Alte Vogtei“ in Burbach ist eines der stattlichsten historischen Fachwerkhäuser im Siegerland – doch Pilzbefall und ein Nagekäfer haben dem Fachwerkholz arg zugesetzt. Die Außenfassade des denkmalgeschützten Gebäudes kann aber bald umfassend saniert werden. Das wird mehr als 370 000 Euro kosten. Das Land NRW gibt einen Zuschuss von mehr als 200 000 Euro. Regierungspräsidentin Diana Ewert von der Arnsberger Bezirksregierung hat heute den Förderbescheid an Bürgermeister Christoph Ewers übergeben.
 
 

Missglücktes Wendemanöver

84jährige Autofahrerin verwechselt Gas und Bremse

In Netphen-Salchendorf ist heute Mittag das Wendemanöver einer 84jährigen Autofahrerin ordentlich schief gegangen. Laut Polizei verwechselte die Frau in der Albert-Klenner-Straße wohl Gas und Bremse. Der Wagen schoss nach vorne, rammte ein anderes Auto und prallte dann gegen eine Mauer. Die bilanz des Unfalls: zwei verletzte Seniorinnen und 8 500 Euro Sachschaden.
 
 

City-Pastoral K3 in Siegen

450 Besucherkontakte in sechs Monaten

Seit einem halben Jahr bietet die katholische Kirche in Siegen eine neue Anlaufstelle mitten in der Innenstadt an – das K3 an der Koblenzer Straße. Zur Ruhe kommen, über Dinge sprechen, die einen bewegen, beten: all das kann man an diesem Ort der Begegnung an der Koblenzer Straße. Die City-Pastoral K3 steht für Kontakt, Kirche und Kultur. Vikar Markus Püttmann ist sehr zufrieden mit der Resonanz auf die City Pastoral. 450 Kontakte mit Besuchern des K3 gab es seit Eröffnung. Nach den Sommerferien startet die Reihe „K3 - Nachgefragt“. Das sind Themenabende, an denen über Gott und Glauben gesprochen werden soll.
 
 

Hilchenbacher Feuerwehr musste ausrücken

Hydrauliköl aus LKW ausgetreten

Etwa 120 Liter Hydrauliköl sind am Mittag an der Bahnhofstraße in Dahlbruch bei einem LKW ausgetreten. Das Öl lief auf Gleise und ins Schotterbett der Bahnstrecke Kreuztal – Hilchenbach. Die Freiwillige Feuerwehr Hilchenbach war mit 26 Mann im Einsatz. Gemeinsam mit dem Notfallmanager der Deutschen Bahn prüft die Untere Wasserbehörde des Kreises Siegen-Wittgenstein, ob der betroffene Bereich ausgebaggert werden muss. Der Zugverkehr konnte aufrechterhalten werden.
 
 

Dienst-Pedelecs angeschafft

Siegener Uni-Mitarbeiter treten in die Pedale

Die Uni Siegen hat als eine der ersten Hochschulen in Deutschland Dienst-eBikes angeschafft. Drei Pedelecs stehen für Professoren und Mitarbeiter der Wirtschaftswissenschaften zur Verfügung. Mit den eBikes können sie gesund und umweltschonend Fahrten zwischen dem Unteren Schloss und dem Haardter Berg zurücklegen – als Alternative zum eigenen Auto. Laut Uni dauert die Fahrt vom Campus Unteres Schloss zum Haardter Berg 20 Minuten.
 
 

Letztes Jahr 2478 Geburten

Babyboom in Siegen-Wittgenstein

Der Kreis Siegen-Wittgenstein hat 2015 einen Rekord bei den Geburten erlebt. Das hat das statistische Landesamt ermittelt. Demnach wurden bei uns im letzten Jahr 2478 Kinder geboren. Das waren rund 220 Babys mehr als im Schnitt der letzten 10 Jahre. Damit lag Siegen-Wittgenstein im Trend – in ganz NRW kamen 2015 so viele Kinder zur Welt wie seit 13 Jahren nicht mehr. Allerdings bekamen nicht alle Gegenden den Babyboom zu spüren: Der Kreis Olpe z.B. konnte bei den Geburten in den letzten Jahren kaum zulegen.

 
 

Geld kommt aus dem LEADER-Programm

Geldregen für Projekte in Wilnsdorf und Burbach

Geldregen für Burbach und Wilnsdorf: Drei Projekte in den beiden Gemeinden bekommen eine Finanzspritze von der EU. Rund 60.000 Euro werden gezahlt, das Geld fließt im Rahmen von LEADER. Das ist ein Förderprogramm, mit dem ländliche Gegenden unterstützt werden. Letztes Jahr hatten sich Burbach, Wilnsdorf und Neunkirchen gemeinsam als LEADER-Region beworben und den Zuschlag bekommen. Nun gibt es immer wieder Geld für verschiedene Projekte. Diesmal wird die Idee eines regionalen Jugendchors gefördert. Den möchten die Kirchengemeinden Burbach und Rödgen-Wilnsdorf gründen. Außerdem bekommt der Mensaverein der Gemeinschaftsschule Burbach etwas. Hier fließt das Geld in die Berufsberatung, die Jugendlichen konkrete berufliche Perspektiven vor Ort aufzeigt. Zu guter Letzt profitiert auch der CLV Siegerland. Die Leichtathleten möchten im Wielandstadion in Wilnsdorf einen Raum errichten, der zum Üben und zur Analyse dient.
 
 

150.000 Besucher werden erwartet

Programm für Siegener Uferfest ab heute einsehbar

Siegen hat Grund zum Feiern: Nach fast vier Jahren Bauzeit erstrahlt die Innenstadt in neuem Glanz. Die Sieg ist freigelegt und die Stufenanlage am Wasser ist ein Publikumsmagnet mitten im Herzen der Stadt. Um den Abschluss von „Siegen zu neuen Ufern“ zu feiern, gibt es am ersten Septemberwochenende das 1. Siegener Uferfest. Auf fünf Bühnen wird Programm geboten, u.a. sind mehr als 40 Bands mit von der Partie. Damit steigt – sieht man vom NRW-Tag ab, erstmals seit 2002 wieder ein großes Stadt- und Bürgerfest in Siegen. Heute wird nun auch die Homepage des Festes freigeschaltet. Dort gibt es das Programm und alle Infos, die auch immer wieder aktualisiert werden. An vielen Stellen im Stadtgebiet liegen ab heute Flyer auch aus. Erwartet werden zum Uferfest bis zu 150.000 Besucher. Auch NRW-Bauminister Michael Groschek hat sich angekündigt.
 
 

100 Teilnehmer werden unterrichtet

Junge Flüchtlinge lernen in den Sommerferien Deutsch

Während viele Schüler hier bei uns in Siegen-Wittgenstein in den Sommerferien ihre freie Zeit genießen, steht für andere Pauken auf dem Plan. Junge Flüchtlinge lernen Deutsch. 80 Jugendliche besuchen seit einer Woche die Feriensprachkurse im Siegener Lyz. Sie sind auf vier Kurse mit zwei unterschiedlichen Niveaustufen aufgeteilt. Angeboten werden die Kurse vom Kommunalen Integrationszentrum gemeinsam mit der Volkshochschule des Kreises. Das Angebot ist freiwillig, erfreut sich aber großer Beliebtheit. Es wollten sogar so viele mitmachen, dass man im Jugendtreff „Bluebox“ noch einen zusätzlichen Kurs eingerichtet hat. Hier werden in Kooperation mit der Uni Siegen noch einmal 20 Schüler unterrichtet, die in den regulären Kursen keinen Platz mehr fanden.
 
 

Veranstaltung verlief friedlich

120 Kurden demonstrierten in der Siegener Innenstadt

Sie fordern Demokratie, Gerechtigkeit und die Freiheit für den PKK-Führer Abdullah Öcalan. Rund 120 Kurdinnen und Kurden sind gestern Abend von der Siegerlandhalle über das Kölner Tor zur Bahnhofstraße gezogen, um für ihre Werte und gegen die türkische Regierung zu demonstrieren. „Selbstbestimmung für Kurdistan“ und „Freie Identität“ standen u.a. auf den Transparenten, die die Teilnehmer bei ihrem Zug durch die Innenstadt hoch hielten. Auf der neuen Siegbrücke hat Talal Yousef eine Rede gehalten. Er ist Mitglied im „Zentrum der kurdischen Gesellschaft“ in Siegen und findet die Politik des türkischen Präsidenten Erdogan sehr besorgniserregend. Die Demonstration blieb insgesamt friedlich, aber zwei Strafverfahren mussten eingeleitet werden. Ein Demonstrant hatte gegen das Vermummungsverbot verstoßen, ein anderer hatte verbotene PKK-Sprüche gerufen.
 
 

"Schlagt diese Brut tot, wenn ihr sie seht"

47-jähriger Siegener wegen Facebook-Hetze verurteilt

Ein 47jähriger Mann aus Siegen sollte sich gestern wegen Beleidigung und öffentlicher Aufforderung zu Straftaten vor dem Amtsgericht Siegen verantworten. Er hat es aber vorgezogen, nicht zu kommen. Amtsrichterin Dr. Meike Schönemeyer reagierte trotzdem mit einem saftigen Strafbefehl. 6000 Euro Strafe muss der Angeklagte nun zahlen. Er soll u.a. ein Bild auf Facebook geteilt haben, auf dem Flüchtlingen Lebensmittel gespendet werden. Kommentiert haben soll er das Bild mit: „Spendet lieber Messer, dann müsst ihr nicht so lange leiden.“ Aber nicht nur gegen Flüchtlinge soll er gehetzt haben, sondern auch gegen linke Gruppen. „Schlagt diese Brut tot, wenn ihr sie seht“, soll er ein Video einer Antifa-Demo kommentiert haben. Auch Mitarbeiter des DRKs, die an der Flüchtlingsunterkunft an der Uni geholfen haben, soll der Mann beleidigt haben. Noch ist das Urteil nicht rechtskräftig. Der 47-jährige hat zwei Wochen Zeit, Einspruch einzulegen.
 
 
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mit Markus Steinacker
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