Nachrichten vom 28.09.2016

Kindgerechte Vorlesungen über Wolf, Gold & Co

Viele begeisterte Gesichter bei der Kinder Uni

Was genau ist Gold, was ist Europa oder was macht eigentlich ein Richter? Mit diesen Themen haben sich in den letzten Wochen insgesamt 380 Kinder befasst. Bei der Kinder Uni an der Uni Siegen. Gestern gab es dafür nach der letzten Vorlesung sogar ein Diplom. Da ging es um das Thema Wölfe bei Dozentin Claudia Witte. Die Kinder-Uni an der Uni Siegen wird jedes Semester angeboten. Insgesamt sind das immer 4 Veranstaltungen, die jeweils dienstags am späten Nachmittag stattfinden.
 
 

Lustige Aufkleber statt Schockbilder

Eiserfelder Werbeagentur verschönert Kippenschachteln

Eine kaputte Lunge oder verfaulte Zähne sind neuerdings auf Zigarettenpackungen abgebildet. Diese Bilder finden viele abstoßend. Die Eiserfelder Werbeagentur hype.media hat deswegen Sticker entwickelt, die man über die Schockbilder kleben kann. Mit der Idee scheint die Agentur den Zahn der Zeit getroffen zu haben. Denn bereits zum zweiten Mal sind die Anti-Schock-Bilder innerhalb von drei Wochen ausverkauft. Bereits 30.000 neue Sticker sind nun in Produktion. Zu Weihnachten soll es außerdem eine Weihnachtskollektion geben.
 
 

Polizei, Mordkommission und Staatsanwaltschaft ermitteln

Was passierte am Samstagabend in Siegen?

In Siegen hat ein Unbekannter offenbar versucht, einen Mann umzubringen. Das hat die Polizei gestern Abend mitgeteilt. Ein Zeuge hatte die Polizei am Samstagabend wegen einer Schlägerei in die Friedrich-Friesen-Straße gerufen. Als die Beamten ankamen, war von einer Schlägerei nichts mehr zu sehen. Hinter einem Mehrfamilienhaus fanden sie aber einen 32-jährigen Siegener mit schweren Kopfverletzungen. Er schwebt in Lebensgefahr. Neben der Polizei ermitteln auch die Mordkommission Hagen und die Staatsanwaltschaft Siegen. Die müssen jetzt rausfinden, was genau passiert ist und was der Grund dafür war.
 
 

Vorwurf gegen Landesstraßenbau

Wurde sich nicht an Pläne gehalten?

Der Landesbetrieb Straßen NRW hat sich beim Bau der HTS Richtung Süden nicht an die Pläne gehalten. Das sagt ein Anwohner aus Niederschelden. Sein Haus liegt etwa 10 Meter neben der neuen HTS-Trasse und bekommt jetzt jede Menge Lärm ab. Und zwar mehr als es eigentlich sollte. Schuld ist eine Fußgängerbrücke, die um 15 Meter verlegt worden sei, heißt es in einem Schreiben seiner Anwältin. In dieser Position wirke die Brücke wie ein Deckel und lenke den Krach der Bahnlinie zu seinem Grundstück. Dieser Vorwurf wurde gestern im Siegener Bauausschuss diskutiert. Die Ratsmitglieder hatten das Anwaltsschreiben wenige Tage vor der Sitzung erhalten - Radio Siegen liegt es ebenfalls vor. Das Thema soll jetzt in einer Sondersitzung zusammen mit dem Landesstraßenbetrieb besprochen werden.
 
 
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